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Zwei aufgeschnittene Heizungsrohre im direkten Vergleich: links zugesetzt, rechts frei
Wirkweise

Was im Heizungs­wasser passiert

Ein geschlossener Heizkreislauf ist kein statisches System. Zwischen Wasser, Stahl, Kupfer und Aluminium laufen ständig Prozesse ab — und die entscheiden darüber, ob eine Anlage nach 25 Jahren noch die volle Leistung bringt.

Der Schadensverlauf

Wie eine Anlage zusetzt

Ein sich selbst verstärkender Kreislauf — auf die Stationen tippen für Details.

Schadensverlauf im Heizkreislauf 01 Sauerstoff 02 Korrosion 03 Magnetit 04 Ablagerung 05 Leistungsverlust verstärkt sich selbst

1 Sauerstoffeintrag

Auch ein geschlossenes System ist nie ganz dicht. Über Nachfüllwasser, diffusionsoffene Kunststoffrohre, Dichtungen und ein unterdimensioniertes Ausdehnungsgefäß gelangt laufend Sauerstoff ins Anlagenwasser — und jedes Molekül davon findet einen Reaktionspartner aus Stahl.

Aus der Praxis

Typische Schadensbilder

Was Installateure beim Öffnen alter Anlagen tatsächlich vorfinden.

Zwei Rohrabschnitte nebeneinander: links durch Rost und Magnetit stark verengt, rechts mit freiem Querschnitt

Querschnittsverengung

Der Unterschied im direkten Vergleich: Ablagerungen an der Rohrwandung reduzieren den freien Querschnitt. Die Pumpe muss gegen wachsenden Widerstand fördern, der Volumenstrom sinkt — bei gleichbleibendem Stromverbrauch.

Druckverlust Pumpenlast
Zerlegtes Thermostatventil mit Schlamm- und Kalkablagerungen an den Innenteilen

Blockierte Ventile

Thermostatventile und Stellantriebe reagieren empfindlich auf Schwebstoffe. Setzt sich der Ventilsitz zu, lässt sich der Raum nicht mehr regeln — der hydraulische Abgleich ist hinfällig.

Regelbarkeit Komfort
Wärmetauscher und Umwälzpumpe einer Heizungsanlage

Isolierte Wärmeflächen

Eine Ablagerungsschicht auf dem Wärmetauscher wirkt wie eine Dämmung. Der Kessel muss höhere Vorlauftemperaturen fahren, um dieselbe Wärmemenge zu übertragen — das kostet direkt Brennstoff.

Wärmeübergang Energiekosten

Warum das lange unbemerkt bleibt Die Verschlechterung verläuft über Jahre. Bewohner gewöhnen sich an schrittweise steigende Heizkosten und daran, dass ein Heizkörper „schon immer" weniger warm wurde. Sichtbar wird es meist erst, wenn ein Bauteil ausfällt.

Die Gegenmaßnahme

Rein physikalisch

KWplus arbeitet ohne Chemie und ohne Strom. Der Stabilisator wird einmal in den Rücklauf gesetzt und verändert von da an dauerhaft die Bedingungen im Kreislauf.

  1. Stabilisierung des Anlagenwassers

    Das durchströmende Wasser wird physikalisch behandelt. Der pH-Wert bewegt sich in Richtung des für Heizungsanlagen günstigen leicht alkalischen Bereichs.

  2. Gelöste Bestandteile bleiben in Schwebe

    Statt sich als feste Kruste an Rohrwand und Wärmetauscher abzusetzen, bleiben die Bestandteile im Wasser transportiert — und werden dorthin gebracht, wo sie entnommen werden können.

  3. Austrag über den Abscheider

    Der vorgeschaltete Luft- und Schlammabscheider trägt aus, was in Schwebe gehalten wird. In den ersten Monaten fällt dort deutlich mehr an als gewohnt — das ist der sichtbare Beweis, dass der Prozess läuft.

  4. Freie Flächen, besserer Übergang

    Wärmetauscher und Heizflächen werden schrittweise wieder frei. Der Wärmeübergang verbessert sich, die nötige Vorlauftemperatur sinkt.

Was KWplus nicht ist Kein Filter und keine Wasserenthärtung. Der Stabilisator ersetzt weder den Schlammabscheider noch die fachgerechte Befüllung nach ÖNORM. Er ist die dauerhafte Ergänzung — nicht der Ersatz für gute Anlagentechnik.

Technikraum mit Rohrverteiler
Nächster Schritt

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